Homosexuellen in der Antike

Meinung

Homosexuellen in der Antike

Manche christliche Organisationen behaupten, der Menschheit eine gemeinsame Vergangenheit mit Dinosaurier hätten. Jedoch, wer nicht unter Drogenrausch leidet weiß, dass dies nur in der Fantasie von manchen Autoren liegt. Bitte, es soll keiner der Leser mir gegenüber den Godzilla erwähnen.

Weiter im Beitrag.

Es gab eine Zivilisation vor das Alte Testament. Sofern ich heute urteilen kann, sehe ich der Einfluss der Religionen (Christen, Muslime oder Juden) als perniziös und fortschrittshemmend.

Homosexualität im alten Griechenland war ein durchaus Teil das Sozialleben und besaß nichts Verwerfliches an sich.

Verständlich, wenn man bedenkt, dass der Zusammenhalt der Männer sehr wichtig war, damit Krieg, wie Frieden gut gelebt werden. Sicherlich war der Anteil an Homosexueller zu dieser Zeit prozentuell nicht größer als heute. Es war nur ein Teil der Gesellschaftsleben. Wie man sagt, man muss auch arbeiten, oder?

Der wohlbekannte Liebe zwischen älteren Herren und jüngere Knaben, freien Epheben, lagen in einer Form Patenschaft. Dort der älterer Mann den Knaben im Sozialleben führte und auch dessen Karriere orientiert. So gesehen waren diese Herren die damalige Karriere Coachs. Ich möchte hier bemerken, dass die Gebräuche sich sehr geändert haben.

Quellen, die behaupten, die Liebe zwischen Männern gleiche Alter weniger an Akzeptanz litten, finden keinen Halt an historisches Material. Ich interpretiere an solche Aussagen eher die eigene christliche Vorstellung manche Autoren.

Dieser Art der männlichen Beziehung wurde während unserer Zivilisationsgeschichte in vielfache Formen ausgelebt. Viele Familien freuten sich, den Knaben unter gut situierte Herren zu übergeben, damit diese Knaben dann eine Chance in der Kunst, Politik oder sogar in der Heerführung bekommen könnten.

Ich leitete mehrere Führungen in der Stadtsammlung und Glyptothek in München und war ein absoluter Musterschüler für Geschichte die Antike. Ich beantworte dort sehr gerne die Fragen meine Betreuten.

In eine diese Führungen machte mir eine Dame aufmerksam, dass sie nicht mit mir der Meinung teilte, dass der Beziehung zwischen ältere Herren und Knaben zu sexuellen Handlungen kommen könnte. Ich hielt einige Momente und überlegte, mit welcher Wortwahl ich diese absurde Vorstellung korrigieren sollte. Da erzählte ich über die Lieben von Zeus. Unter dem verschiedenen Geliebten von Zeus gab auch Ganymede. Ganymede kennt jeder, der das Symbol des Wassermanns aus den Horoskop oder Astronomie kennt. Der vierzehnjährige Knabe wurde von Zeus in der Form eines Adlers aus den Weinfeldern seines Vaters geraubt und er ersetzte dann ersetzt er die Göttin Hebe an der Tafel der Götter, beim Servieren der Wein. Mit dieser Saga dachte ich bewiesen zu haben, dass doch der Liebe in dieser Form akzeptiert war und dass auch körperliche Handlungen nichts promiscue an sich hatte.

Die Naivität manche Menschen kann einige Grenzen der Geduld strapazieren. Die Dame wiedergeben, dass sofern sie in ein Kochbuch aus Kreta las, war der Akt nur zwischen den Schenkeln, Schenkelverkehr, aber nicht mit einem Vollzug durch Penetration, im Analverkehr. Da überlegte ich mir welchen Transvestiten diese Dame Sexualkunde erteilte hatte und erklärte, dass wir waren nicht dabei, aber es wäre kaum vorstellbar, dass die Knaben von dieser Zeit ein anderen Varianten der G-Punkt besäßen wurden und ältere Herren wurden auch kein Pfifferling für Achs und Ochs von empörten Personen, wenn es darum ginge deren sexuelle Befriedigung zu erreichen. Wir lachten und die Dame wurde unter Proteste gezwungen uns einen Kaffee in der Cafeteria zu besorgen, damit die Diskussion nicht schlüpfrigere wird.

Dieser zwar etwas lustige Vorfall, aber in der Tiefe analysiert, die Haltung der Dame entsprach die in der Gesellschaft vorhandene Wunschvorstellung der Realität.

Es existieren zahlreiche Beweise in Dokumente, Tafel, Grabsteine und sogar Urkunden, dass die männliche Homosexualität normal war. In eine Rede von Aischines gegen Timarchos, klagt Aischines den Knaben Timarchos der Prostitution und sogar den geschätzten Demosthenes, als Verführer bezeichnet, bekam seiner Portion an Schuld zu spüren. Zahlreiche Gedichte aus frühere hellenische Literatur belegen auch der edleren Knabenliebe.

Zahlreiche Vasen, Statuen und Tellern belegen dies ebenfalls. Hier ist wichtig zu erwähnen, dass in der Ausarbeitung der modernen Hemmung zum Thema, einige Päpste (wie Innocencius VII), Historiker oder Museumsdirektoren ließen Brüste an manche Männer malen, damit dies an eine heterosexuelle Szene umwandelte, jedoch haben sie dabei gewisse Details übersehen, die schallende Gelächter verursachen. Zum Beispiel männliches Haarschnitt, Körpergröße, manchmal die Rüstungen oder sie vergaßen, ein der zwei Penisse zu übermalen.

Zugegeben, die passive Stellung in den Geschlechtsakt, sich etwas weibisch zu benehmen oder weniger männliches Verhalten, als kinaidoi bezeichnet, kam zum Nachteil manche Knaben. Das Wort Kinaidos (oder cinaedi) bezeichnete damals ein Empfänger, der eine Variante der Sexualität entsprach. Die verformte Vorstellung, dass dies immer abwertend war, ist ebenfalls falsch, da viele Helden aus Sagen waren auch etwas femininer dargestellt. Wie zum Beispiel Jason, der mehrfach rezitiert wird wegen seiner Schönheit und liebevolle Züge, als für Heldentaten im Kampf. Gesellschaftlich galten die unter der Bezeichnung Kinaidos als eine Sonderform des Mannes. Sie waren keine gewöhnlichen Homosexuellen und auch kein gewöhnliche Männer.

Die Liebe zwischen Männern wurde auch Thema bei der Verteidigung von Theben. Der Heiligen Schar bestanden nur aus liebenden Männerpaaren. Dieser Armee war bis ca. 330 v. C. aktiv. Sie wurden von Phillip II von Makedonien und seinem Sohn Alexander vernichtet. Hinsichtlich der Aussage, ob die Paare aus gleichaltrigen Männern (wie die dorische Gesellschaft vom Sparta) oder von zwei verschiedenen Altern (wie die hellenische oder athenische Gesellschaften) fand ich keine klare oder eindeutige nachvollziehbare Quelle, aber viele Vermutungen.

Die gleichgeschlechtliche Liebe war in Griechenland (was damals auch Teil der Türkei in dem Ephesos umfasste) und Makedonien auch ein Zeichen der kultivierten Schicht, der bis zu 3en. Jh. v. C. ohne Beanstandungen leben könnte.

Zeit für einem Fazit, oder?

Zu dieser Zeit, dass sexuelle Freiheit herrschte, waren sadistische, masochistische oder sonstige Gewalttaten nicht berichtet als Teil der sexuellen Vielfalt.

Heute, über zwei Tausend Jahren danach, hätte man erwartet, dass wir uns entwickelt hätten und auch mit dem Einkehr des Friedens hätten wir gelernt uns mehr zu lieben und Themen wie Gewalt in der Ehe, sonstige Gewalt dann auch nicht existieren wurden.

Mazedonien, Griechenland und Italien zählen zu den homophobsten Ländern in Europa und negieren jegliche homoerotische Vergangenheit.

Ein Exemplar eines Kochbuches aus Kreta habe ich tatsächlich erworben. Dort wurde die Geschichte in naiver Form mehrfach widersprochen und in einen strenge orthodoxer Form fast entschuldigt für eventuelle Missgeschicke!

Ist in Frieden zu leben ein Missgeschick?

Doch sind wir eigentlich nicht so gut entwickelt wie es mal war.

Was haben wir dann falsch gemacht? Wo sind wir in unsere Entwicklung falsch abgebogen?

Darum sollten wir uns überlegen, inwiefern die Religion nicht mehr der Friedenzweck erfüllt. Eventuell einen neuen Weg für das friedliche Miteinander suchen.

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