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Das muss man wissen über Pfingsten in Nürnberg

Einen christlichen Feiertag in der geschichtsträchtigen Stadt verbringen und dazu noch ein wunderbares Ambiente erleben. Das bietet Ihnen Nürnberg an Pfingsten.

Einen christlichen Feiertag in einer geschichtsträchtigen Stadt verbringen und dazu noch ein wunderbares Ambiente erleben. Das bietet Ihnen Nürnberg an Pfingsten.


An Pfingsten, dem zehnten Tag nach Christi Himmelfahrt, endet offiziell die Osterzeit. 50 Tage nach der Auferstehung von Jesus – oder der Suche nach den Ostereiern, wenn man nicht gläubig ist, oder lieber Ostara verehrt – liegen Pfingstsonntag und Pfingstmontag. Ersterer ist als Sonntag generell für viele Menschen arbeitsfrei. Letzterer gilt bundesweit in Deutschland als gesetzlicher Feiertag. Doch nicht nur die Deutschen räumen dieser Zeit Bedeutung ein, auch in Österreich, Belgien, Luxemburg, Ungarn und Teilen der Schweiz genießen die Menschen einen freien Tag. Meistens fällt Pfingsten auf die erste warme Zeit im Jahr, in der das Wetter einigermaßen stabil ist. Selbst, wenn Pfingsten im April statt im Mai liegt, ist die Chance auf Sonnenschein doch gegeben.

Während manche Leute zuhause im heimischen Garten entspannen, gehen andere lieber auf Entdeckungsreise in die Städte. Die Frankenmetropole Nürnberg ist dabei in mehrere Hinsichten für eine Tagesreise von München aus in dieser Zeit ideal: Neben den größeren Gotteshäusern wie der Frauen-, Lorenz- und Sebalduskirchen prägen viele kleinere Andachtsorte das Stadtbild. Ein feierlicher Rahmen Gläübige im Kurzurlaub könnte fast nicht besser sein. Doch auch für diejenigen, die mit Religion eher weniger am Hut haben, lohnt sich der Abstecher nach Nürnberg: Fachwerkhäuser, romantische Gassen in der Altstadt und mittelalterliche Mauern laden zum Verweilen ein. Schlägt der kleine Hunger zu, passt die Zeit zwar weniger für die berühmten Nürnberger Lebkuchen, aber garantiert für die Bratwürste der Region. Außerdem ist Nürnberg als Zentrum der deutschen Bier- und Whiskey-Szene bekannt.

Pfingstsonntag in den Nürnberger Kirchen

In Nürnberg hat man die Qual der Wahl, wo man den Gottesdienst besuchen möchte. Auch die kleineren beziehungsweise weniger populären Kirchen wie die Sankt Egidien, die Sankt Martha oder die Sankt Elisabeth haben eine vielfältige Geschichte. Ihre Vergangenheit und ihre Architektur machen sie zudem für Besucher interessant, die sich nicht zu den klassischen Kirchgängern zählen. Doch meistens findet man diese architektonische Juwelen in den Gassen von Nürnberg nicht ohne ortskundigen Reiseführer und mit mir macht bestimmt mehr Spaß.

Heilige und Kunst in Nürnberg

Die drei Hauptattraktionen der Stadt – die Frauen-, die Lorenz- und die Sebalduskirchen – wird man hingegen noch lokalisieren können. Im Zweifelsfall folgt man einfach den anderen Touristen. Allerdings entgeht einem auch hier möglicherweise das ein oder andere interessante Detail, weil man die Fülle an positiven Eindrücken nur schwer verarbeiten kann. Eventuell läuft man dann nichtsahnend an dem mit Silber beschlagenen „Sarch“ (auf Hochdeutsch: „Sarg“) vorbei, der in der Sebalduskirche die Knochen des Nürnberger Stadtheiligen enthalten soll. Der betreffende Mann hörte auf den Namen Sebald und diente der Kirche als Namensgeber. Hat man kein Auge für Kunstwerke, registriert man womöglich nicht, dass in der Lorenzkirche der bedeutende Engelsgruß von Veit Stoß hängt.

Den Charme von Nürnberg am Pfingstmontag entdecken

Hat man sich einen Tag allein der kirchlichen Seite der Frankenmetropole gewidmet, bietet die Stadt genug Abwechslungsmöglichkeiten. Bei schlechtem Wetter ist das weltberühmte Germanische Nationalmuseum eine Alternative zu einem gemütlichen Stadtspaziergang. Als größtes kulturhistorisches Museum im deutschsprachigen Raum könnten Kunst- und Kulturinteressierte hier allein einige Tage verbringen. Die Vielfalt Nürnbergs beschränkt sich mitnichten nur auf Kirchengebäude. Im schlimmsten Fall verbringen Sie den ganzen Tag zum Beispiel auf der Suche nach dem Szeneviertel Gostenhof, gerne abgekürzt als Goho, und streichen frustriert die Segel. Die Cafés, Restaurants und Läden dort gelten schließlich nicht umsonst als echter Geheimtipp.

Die feinen Nuancen des Bierbrauens

Nürnberg kann auf eine jahrhundertelange Tradition als Braustadt zurückblicken. Dabei werden alle Geschmäcker bedient: Helles, dunkles und echtes Rotbier bekommt man vor Ort. Die Biere von Tucher Traditionsbrauerei, das Schanzenbräu und die Hausbrauerei Altstadthof genießt man am besten in Begleitung eines Biersommeliers, der einem die Sinne für die Besonderheiten der örtlichen Biertradition öffnet. Abgesehen von den Brauereien spielen die historischen Felsengänge aus Burgsandstein für das Bierbrauen eine entscheidende Rolle. Dort wurden und werden die Nürnberger Spezialitäten aus Malz und Hopfen gelagert.

Bei einer Stadtführung auf den Spuren Albrecht Dürers

Wenn die Entscheidung für einen Besuch in Nürnberg an Pfingsten gefallen ist, möchten Sie das Beste aus Ihrer Zeit dort machen. Vielleicht entscheiden Sie sich sogar gegen eine Übernachtung und wollen an ein und demselben Tag an- beziehungsweise abreisen. Gerne stehe ich Ihnen bei meiner Tagestour durch die Nürnberger Altstadt, Rede und Antwort. Stellen Sie die Fragen, die Ihnen schon immer unter den Nägeln brannten.

Eine sehenswerte Metropole zu jeder Jahreszeit

Als ausgebildeter internationaller Biersommelier führe ich Sie nicht nur an Pfingsten gerne in die facettenreiche Historie und Gegenwart von Nürnberg ein. Mit mir an Ihrer Seite entgeht Ihnen kein noch so interessantes Detail. Bestaunen Sie in einer kleinen Gruppe die architektonischen Meisterwerke der Stadt und tauchen Sie in dem Geburtshaus von Albrecht Dürer in dessen Leben ein.

Man trifft sich bestimmt: Entweder in der Nürnberger Altstadt, bei einem Besuch in der Brauerei oder bei einer meiner Führungen!

Ihr Stadtführer aus München und Biersommelier Paul Riedel