Thomas Mann - Buddenbrooks

Thomas Mann Deutscher Held der Literatur: Das echte Genie

Die deutsche Literatur befand sich oft in Umbruch. Genies wie Thomas Mann fanden selten die Anerkennung der Gesellschaft.

Vorurteile, Politik und die allzu menschliche Angst vor dem Unbekannten trugen dazu bei. Exzeptionelle Menschen mit enormem Verstand und neuen Ideen gibt und gab es in allen Generationen.
Thomas Mann ist sicherlich ein solcher. Vergangene deutsche Generationen haben viele berühmte Schriftsteller, Märchenerzähler und Romanciers hervorgebracht. Friedrich Schiller, E. T. A Hoffmann, Günter Grass und Johann Wolfgang von Goethe sind nur einige von ihnen. Ihre Werke sind unvergesslich.

Wo ich bin, ist Deutschland. Ich trage meine deutsche Kultur in mir

Thomas Mann zu Reportern in New York im Februar 1938

Thomas Mann, ein deutscher Autor von Kurzgeschichten und Essays, Philanthrop und Romancier. Sein Einfluss überdauerte die Unterdrückung durch das Naziregime.

Er hat nie aufgehört, inmitten des deutschen Volkes zu leben, wo immer er auch war.

Thomas Manns Beginn und Familie

Der Vater, Thomas Johann Heinrich Mann, war Senator und Getreidekaufmann. Seine Mutter, Julia da Silva-Bruhns, war Brasilianerin portugiesischer und deutscher Abstammung. Er wurde in Lübeck, Deutschland, einer traditionell protestantischen Region, geboren.

Seine Mutter war römisch-katholisch Glauben, jedoch wurde Thomas Mann entsprechend der lutherischen Religion seines Vaters getauft.

Was brachte Thomas Mann nach München?

Der Tod seines Vaters im Jahr 1891 ist sicherlich einer der Hauptgründe. Das Handelsunternehmen kam nach tragischen Tod seines Vaters zum Erliegen und die ganze Familie zog nach München. Das Schicksal ist immer ein ungeschriebenes Blatt. Vielleicht war der Umzug etwas, das seinem Weg zum Schriftsteller möglich machte. Seit seinem ersten Tag als Schriftsteller erregten die Werke dieses extravaganten Mannes auch in der Welt der Psychologie und des menschlichen Intellekts Interesse.

Thomas Manns Novellen und epischen Romane mit ironischem Unterton sind allen aktuellen Schriftstellern und Akademikern bekannt. Sein literarisches Erbe wird viele Generationen in die Zukunft begleiten. Ein Teil dieses Erbes sind sicherlich seine Analysen und Kritiken des deutschen Seelenlebens und des europäischen im Allgemeinen, während sein Spätwerk sich dogmatischen und mythologischen Themen widmet.

Berühmt sind Manns Stellungnahmen zu den Ideen populärer Schriftsteller, wie Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Nietzsche und Arthur Schopenhauer. In seinem ersten Roman Buddenbrooks porträtiert er die Gesellschaftsschicht in der er und seine Familie lebt. Was ich nicht vergessen darf zu erwähnen ist, dass er ein Mitglied der hanseatischen Patrizier- und Kaufmannsfamilie Mann war.

Die Familie Mann war als Schriftsteller wahrlich berühmt und berüchtigt. Sein älterer Bruder, zum Beispiel, Heinrich Mann, ist ebenfalls als Schriftsteller bekannt. Eine interessante Hintergrundinformation ist, dass Thomas Mann der Vater von 6 Kindern war. Drei von ihnen, Erika Mann, Klaus Mann und Golo Mann, wurden ebenfalls bedeutende deutsche Schriftsteller.

Thomas Manns Schulzeit

Thomas Mann wurde in Lübeck eingeschult. Wie Einstein wurde seine Genialität von seinen Lehrern falsch verstanden und missinterpretiert. Er erklärte mehrfach, wie sehr er seine Schulzeit verabscheute. Seine eklektischen Interessen nach Abschluss der Schule weckten sein Interesse an neuen Wissensbereichen.

Thomas Manns Qualifikationen ermöglichten ihm die Ludwig-Maximilians-Universität in München zu besuchen, während sein Studium von Wirtschaftswissenschaften, Geschichte, Kunstgeschichte und Literatur an der Technischen Universität München ihn auf seine journalistische Laufbahn vorbereitete.

In den Jahren 1894 – 1895, war Mann für die Süddeutsche Feuerversicherung tätig. Bald darauf, im Jahr 1898 legte er sein erstes kleines Buch „Kleiner Herr Friedmann“ vor. Sieben Jahre später fand die Hochzeit mit Katia Pringsheim statt.

Die Machtergreifung Hitlers brachte Thomas Mann in einen großen persönlichen Konflikt. Aus vielerlei Gründen flüchtete er mit seiner Familie, die teilweise jüdisch war, in die Schweiz.

Der Beginn des Zweiten Weltkriegs bewegte ihn zum Umzug in die USA, aber 1952 kehrte er in die Schweiz zurück.

Deutsche Literatur geht mit dem Roman Buddenbrooks neue Wege

Der erste Roman „Buddenbrooks“ von Thomas Mann hatte eine große Bedeutung für die deutsche und auch internationale Literatur. Er wurde 1901 veröffentlicht, als Thomas Mann 26 Jahre alt war, und als Erfolg gewertet als nur zwei Jahre später erschien die zweite Auflage des Buches erschien.

1924 wurde „Buddenbrooks“ von Helen Tracy Lowe-Porter übersetzt und damit englischsprachigen Lesern zugänglich.

Thomas Mann begann den Roman 1897 zu schreiben, veröffentlicht wurde er 1901. „Buddenbrooks“ beschreibt die Sicht Manns auf die Gesellschaft und Konflikte in einer neuen Umgebung, teilweise legt es auch die Konflikte zwischen der Welt des Künstlers und des Geschäftsmannes bar. Der größte Erfolg dieses Buches sind nicht seine zwei Auflagen, sondern die Auszeichnung Thomas Manns mit dem Nobelpreis für Literatur, der höchsten Auszeichnung eines Schriftstellers, im Jahr 1929.

„Buddenbrooks“ porträtiert mit intimer Einsicht das deutsche Bürgertum des 19. Jahrhunderts. Das Buch ist sicherlich der populärste Roman Thomas Manns und wird es auch in der Zukunft bleiben.

Thomas Manns Homosexualität

Einer seiner Herzensangelegenheiten war es, seine Homosexualität zu akzeptieren und damit zu leben. Obwohl er heiratete und Vater wurde, konnten dieses seine wahre Natur nie verbergen.

Die ersten Anzeichen seiner Homosexualität, seine Natur und Gefühle gegenüber dem gleichen Geschlecht, finden wir in der Biografie von Anthony Heilbut.

Quellen in seinen Werken

Eine Anekdote der Reaktion von Thomas Mann auf die Engelsfigur eines polnischen 10-jährigen Jungen ist bekannt. Aber auch sein persönliches Tagebuch lässt Rückschlüsse zu. Die in seinem Tagebuch enthaltenen Aussagen lassen seine Anziehung zu seinem eigenen Sohn Klaus Mann gut nachvollziehen, vor allem, als sein Sohn 13 Jahre alt war.

Immer wieder schreibt Thomas Mann in seinem Tagebuch über seine Anziehung zu seinem eigenen Sohn und erotische Komplimente über das Aussehen seines Sohnes sind nicht selten. In einem Brief an den Komponisten Carl Maria von Weber beschreibt Thomas Mann seine Gefühle und seine ständige Konzentration auf den Körper und das Aussehen seines Sohnes.

Es ist bekannt, dass Thomas Mann in seinen zwanziger Jahren Gefühle für seinen Freund Paul Ehrenberg hatte. Dieses wirkte sich auf eine mögliche Ehe im Jahr 1901 mit einer Engländerin, Mary Smith, aus. Im Jahr 1950 traf er den neunzehnjährigen Franz Westermeier, Kellner im Grand Hotel Dolder, der ihm einige depressive Momente bereitete.

In der Erzählung über Tommasso Cavalieri verglich Thomas Mann sich mit Michelangelo. Thomas Mann bestritt, dass seine Romane jemals autobiografische Züge hatten, die Enthüllungen in seine Tagebücher sagen jedoch etwas anderes aus. Diese Schilderungen allein reichen aus, um jeden von seinem wahren Wesen zu überzeugen.

Thomas Manns Schreibstil

Jeder klassische Schriftsteller hat einen eigenen ausgeprägten Schreibstil, vergleichbar mit Sängerinnen und Sängern, die man an ihrem Tonfall erkennt. Thomas Manns Schreibstil enthält nicht nur eine bemerkenswerte Menge an Ironie und Satire, sondern auch Humor.

Sein Stil erreicht die endgültige Form nach der Fertigstellung seines Werkes „Buddenbrooks“. Auf der einen Ebene gibt es einen tiefen und bedeutungsvollen Ansatz, auf der anderen gibt es noch tiefere Ebenen der Darstellung. So wird der Autor sein ganzes Leben lang schreiben.

Nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt wird Thomas Manns Werk gewürdigt. Dies alleine sagt genug über seinen Schreibstil aus. Er ist als einer der bekanntesten und größten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts anerkannt und wird es auch in der Zukunft bleiben.

Sein Leben endete mit 80 Jahren auf tragische Weise. Thomas Manns Kampf mit der Tuberkulose war lang und vorhersehbar. Er starb am 12. August 1955 in Zürich und fand seine letzte Ruhestätte in Kilchberg.

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